Wir haben an einem traditionellen Töpferei-Workshop teilgenommen und die jahrhundertealte Handwerkskunst des Kannenbäckerlandes kennengelernt.
Das Kannenbäckerland im Westerwald ist seit Jahrhunderten für seine Töpferkunst bekannt. Um diese Tradition hautnah zu erleben, haben wir an einem Workshop in der Töpferei Höhr in Höhr-Grenzhausen teilgenommen.
Meister Klaus führte uns in die Grundlagen der Töpferei ein. Zunächst lernten wir den Umgang mit dem Ton – das richtige Kneten und Vorbereiten. Dann ging es an die Töpferscheibe. Was so einfach aussieht, erfordert viel Übung und Gefühl. Nach mehreren Anläufen gelang es uns, erste einfache Formen zu drehen.
Besonders faszinierend war die Erklärung der traditionellen Salzglasur, die dem Westerwälder Steinzeug sein charakteristisches Aussehen verleiht. Diese Technik wird seit dem 16. Jahrhundert angewendet und macht die Keramik besonders robust und wetterfest.
Am Ende des Workshops durften wir unsere selbst getöpferten Stücke mit nach Hause nehmen – zwar nicht perfekt, aber mit viel Herzblut gemacht. Der Workshop hat uns einen tiefen Respekt vor diesem Handwerk gegeben.
